Wohlfühlen unterm Dach

Wohlfühlen unterm Dach

Wohlfühlen unterm Dach

„Zeig mir wie du wohnst und ich sag dir wer du bist“, sagt ein Sprichwort. Nach der Sanierung des Eigenheimes im Dachgeschoß, entspricht das Wohnumfeld nun endlich genau den Vorstellungen seiner Bewohner.

Im Laufe der Zeit entstehen oftmals Strukturen, die ihre funktionale Aufgabe zwar erfüllen, mit der Persönlichkeit der Bewohner aber kaum noch etwas zu tun haben. Nachdem beide Kinder das Zuhause verlassen haben, war es für die Eltern an der Zeit ein Heim zu schaffen, das ihnen entspricht. Gestalterisch kristallisierten sich dabei in den Vorgesprächen mit Innenarchitekt Daniel Hafele immer wieder Begriffe wie Klarheit, Ruhe, Harmonie und Reduktion heraus. Der holzaffine Planer kümmert sich bei seinen Projekten stets um alle Dinge bis ins letzte Detail.

„Zeig mir wie du wohnst und ich sag dir wer du bist“, sagt ein Sprichwort. Nach der Sanierung des Eigenheimes im Dachgeschoß, entspricht das Wohnumfeld nun endlich genau den Vorstellungen seiner Bewohner.

Im Laufe der Zeit entstehen oftmals Strukturen, die ihre funktionale Aufgabe zwar erfüllen, mit der Persönlichkeit der Bewohner aber kaum noch etwas zu tun haben. Nachdem beide Kinder das Zuhause verlassen haben, war es für die Eltern an der Zeit ein Heim zu schaffen, das ihnen entspricht. Gestalterisch kristallisierten sich dabei in den Vorgesprächen mit Innenarchitekt Daniel Hafele immer wieder Begriffe wie Klarheit, Ruhe, Harmonie und Reduktion heraus. Der holzaffine Planer kümmert sich bei seinen Projekten stets um alle Dinge bis ins letzte Detail.

„Zeig mir wie du wohnst und ich sag dir wer du bist“, sagt ein Sprichwort. Nach der Sanierung des Eigenheimes im Dachgeschoß, entspricht das Wohnumfeld nun endlich genau den Vorstellungen seiner Bewohner.

Im Laufe der Zeit entstehen oftmals Strukturen, die ihre funktionale Aufgabe zwar erfüllen, mit der Persönlichkeit der Bewohner aber kaum noch etwas zu tun haben. Nachdem beide Kinder das Zuhause verlassen haben, war es für die Eltern an der Zeit ein Heim zu schaffen, das ihnen entspricht. Gestalterisch kristallisierten sich dabei in den Vorgesprächen mit Innenarchitekt Daniel Hafele immer wieder Begriffe wie Klarheit, Ruhe, Harmonie und Reduktion heraus. Der holzaffine Planer kümmert sich bei seinen Projekten stets um alle Dinge bis ins letzte Detail.

Kategorie
Innenarchitektur
Fertigstellung
2020
Ort
Oberhofen im Inntal
Kunde
Privat
Projektart
Wohnungsumbau
Größe
90 m²
Mittwirkende
Tischlerei Wood
Statikbüro Hält
Text
Caterina Molzer-Sauper
Fotografie
David Schreyer
Kategorie
Innenarchitektur
Fertigstellung
2020
Ort
Oberhofen im Inntal
Kunde
Privat
Projektart
Wohnungsumbau
Größe
90 m²
Mittwirkende
Tischlerei Wood
Statikbüro Hält
Text
Caterina Molzer-Sauper
Fotografie
David Schreyer
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Der Dachboden eines Bauernhofes aus dem 18. Jahrhundert wurde vor Jahren mit einfachsten Mitteln zu einer Wohnung für die junge Familie ausgebaut. Viele Räume mussten untergebracht werden und der Altbestand brachte Herausforderungen mit sich. So zeigten sich im Dachgeschoss die Gewölbe des darunterliegenden Stockwerks welche kurzerhand mit Podesten und Stufen überbaut wurden, was zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Ebenen und Treppen führte. Die Anordnung der Räume erfolgte eher zufällig und sehr verwinkelt, Tageslicht war spärlich vorhanden und der Sichtdachstuhl zeigte sich mit erdrückender Dominanz. Im Zentrum wurde eine Loggia mit großflächigen Verglasungen geschlossen, der so gewonnene Raum aber kaum genutzt. Die Bauteile entsprachen nicht den thermischen Anforderungen und so war es im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß.

Der Dachboden eines Bauernhofes aus dem 18. Jahrhundert wurde vor Jahren mit einfachsten Mitteln zu einer Wohnung für die junge Familie ausgebaut. Viele Räume mussten untergebracht werden und der Altbestand brachte Herausforderungen mit sich. So zeigten sich im Dachgeschoss die Gewölbe des darunterliegenden Stockwerks welche kurzerhand mit Podesten und Stufen überbaut wurden, was zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Ebenen und Treppen führte. Die Anordnung der Räume erfolgte eher zufällig und sehr verwinkelt, Tageslicht war spärlich vorhanden und der Sichtdachstuhl zeigte sich mit erdrückender Dominanz. Im Zentrum wurde eine Loggia mit großflächigen Verglasungen geschlossen, der so gewonnene Raum aber kaum genutzt. Die Bauteile entsprachen nicht den thermischen Anforderungen und so war es im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß.

Der Dachboden eines Bauernhofes aus dem 18. Jahrhundert wurde vor Jahren mit einfachsten Mitteln zu einer Wohnung für die junge Familie ausgebaut. Viele Räume mussten untergebracht werden und der Altbestand brachte Herausforderungen mit sich. So zeigten sich im Dachgeschoss die Gewölbe des darunterliegenden Stockwerks welche kurzerhand mit Podesten und Stufen überbaut wurden, was zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Ebenen und Treppen führte. Die Anordnung der Räume erfolgte eher zufällig und sehr verwinkelt, Tageslicht war spärlich vorhanden und der Sichtdachstuhl zeigte sich mit erdrückender Dominanz. Im Zentrum wurde eine Loggia mit großflächigen Verglasungen geschlossen, der so gewonnene Raum aber kaum genutzt. Die Bauteile entsprachen nicht den thermischen Anforderungen und so war es im Winter zu kalt und im Sommer zu heiß.

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Die ursprüngliche Anordnung der Räume wurde neu überdacht, wobei die Aufenthaltsräume Küche, Essen und Wohnen an der lichtdurchfluteten Südseite und die Schlafräume und das Bad an die Gebäudenordseite platziert wurden. Die Zonen Kochen, Essen und Wohnen wurden dabei so angeordnet, dass exakt platzierte Blickachsen über alle Bereiche hinweg, stets die Sicht ins Freie ermöglichen. Dennoch bildet jeder Bereich für sich eine Einheit mit entsprechender Intimität, das Wohnzimmer kann etwa mit einer übergroßen Schiebetüre geschlossen werden.

Die ursprüngliche Anordnung der Räume wurde neu überdacht, wobei die Aufenthaltsräume Küche, Essen und Wohnen an der lichtdurchfluteten Südseite und die Schlafräume und das Bad an die Gebäudenordseite platziert wurden. Die Zonen Kochen, Essen und Wohnen wurden dabei so angeordnet, dass exakt platzierte Blickachsen über alle Bereiche hinweg, stets die Sicht ins Freie ermöglichen. Dennoch bildet jeder Bereich für sich eine Einheit mit entsprechender Intimität, das Wohnzimmer kann etwa mit einer übergroßen Schiebetüre geschlossen werden.

Die ursprüngliche Anordnung der Räume wurde neu überdacht, wobei die Aufenthaltsräume Küche, Essen und Wohnen an der lichtdurchfluteten Südseite und die Schlafräume und das Bad an die Gebäudenordseite platziert wurden. Die Zonen Kochen, Essen und Wohnen wurden dabei so angeordnet, dass exakt platzierte Blickachsen über alle Bereiche hinweg, stets die Sicht ins Freie ermöglichen. Dennoch bildet jeder Bereich für sich eine Einheit mit entsprechender Intimität, das Wohnzimmer kann etwa mit einer übergroßen Schiebetüre geschlossen werden.

»Daniel Hafele ließ sich auf die gegebenen Herausforderungen ein und erdachte mit viel Gefühl einen Entwurf, der sämtliche Schwachpunkte ausmerzte.«

»Daniel Hafele ließ sich auf die gegebenen Herausforderungen ein und erdachte mit viel Gefühl einen Entwurf, der sämtliche Schwachpunkte ausmerzte.«

»Daniel Hafele ließ sich auf die gegebenen Herausforderungen ein und erdachte mit viel Gefühl einen Entwurf, der sämtliche Schwachpunkte ausmerzte.«

Zitatbild
Bauherren
Bauherren

Eine große Herausforderung stellten die vielen unterschiedlichen Bodenniveaus dar. "Niveauunterschiede lassen sich gestalterisch bewusst inszenieren und werden so zum besonderen Raumerlebnis", so Daniel Hafele. Zunächst wurden Balken, Säulen, Wände und Treppen herausgerissen und schon in der Rohbauphase wurde die ungeahnte Großzügigkeit der Räume spürbar. Die in weißer Keramik ausgeführte Kochinsel mit Sitzgelegenheit empfängt den Besucher, umrahmt wird dieser Platz von einer schwarzen Küche in L-Form, die unter dem Dachfenster ein weiteres Plätzchen in Gelb zum Verweilen anbietet. Anschließend bildet der große Esstisch vor der großen Giebelverglasung das Zentrum der Wohnung. Der verbleibende Teil der Galerie wurde mit einer neuen Treppe vom Vorraum aus erschlossen. Die darunterliegende Raumnische zeigt sich als gemütlicher Rückzugsplatz mit Lese-Liege und Kachelofen. Die zwei Wandscheiben, welche die drei Zonen Kochen, Essen, Wohnen gliedern, wurden bewusst hervorgehoben und mit einem grauen Strukturputz versehen. Durch die teilweise Entfernung der Galerie entstand ein heller, aussichtsreicher, großzügiger Raum im Zentrum der Wohnung.

Die gesamte Dachfläche wurde im Zuge der Umbauarbeiten gedämmt, die Fenster wurden allesamt ausgetauscht und gegen energieeffiziente Fenster ersetzt. Der Heizwärmebedarf konnte dadurch deutlich gesenkt werden. Die Fassade des alten Hofes wurde dabei nicht verändert. Dieses Beispiel zeigt somit auch, dass eine thermische Sanierung nicht auf Kosten der historischen Bausubstanz oder des Ortsbildes gehen muss.

Eine große Herausforderung stellten die vielen unterschiedlichen Bodenniveaus dar. "Niveauunterschiede lassen sich gestalterisch bewusst inszenieren und werden so zum besonderen Raumerlebnis", so Daniel Hafele. Zunächst wurden Balken, Säulen, Wände und Treppen herausgerissen und schon in der Rohbauphase wurde die ungeahnte Großzügigkeit der Räume spürbar. Die in weißer Keramik ausgeführte Kochinsel mit Sitzgelegenheit empfängt den Besucher, umrahmt wird dieser Platz von einer schwarzen Küche in L-Form, die unter dem Dachfenster ein weiteres Plätzchen in Gelb zum Verweilen anbietet. Anschließend bildet der große Esstisch vor der großen Giebelverglasung das Zentrum der Wohnung. Der verbleibende Teil der Galerie wurde mit einer neuen Treppe vom Vorraum aus erschlossen. Die darunterliegende Raumnische zeigt sich als gemütlicher Rückzugsplatz mit Lese-Liege und Kachelofen. Die zwei Wandscheiben, welche die drei Zonen Kochen, Essen, Wohnen gliedern, wurden bewusst hervorgehoben und mit einem grauen Strukturputz versehen. Durch die teilweise Entfernung der Galerie entstand ein heller, aussichtsreicher, großzügiger Raum im Zentrum der Wohnung.

Die gesamte Dachfläche wurde im Zuge der Umbauarbeiten gedämmt, die Fenster wurden allesamt ausgetauscht und gegen energieeffiziente Fenster ersetzt. Der Heizwärmebedarf konnte dadurch deutlich gesenkt werden. Die Fassade des alten Hofes wurde dabei nicht verändert. Dieses Beispiel zeigt somit auch, dass eine thermische Sanierung nicht auf Kosten der historischen Bausubstanz oder des Ortsbildes gehen muss.

Eine große Herausforderung stellten die vielen unterschiedlichen Bodenniveaus dar. "Niveauunterschiede lassen sich gestalterisch bewusst inszenieren und werden so zum besonderen Raumerlebnis", so Daniel Hafele. Zunächst wurden Balken, Säulen, Wände und Treppen herausgerissen und schon in der Rohbauphase wurde die ungeahnte Großzügigkeit der Räume spürbar. Die in weißer Keramik ausgeführte Kochinsel mit Sitzgelegenheit empfängt den Besucher, umrahmt wird dieser Platz von einer schwarzen Küche in L-Form, die unter dem Dachfenster ein weiteres Plätzchen in Gelb zum Verweilen anbietet. Anschließend bildet der große Esstisch vor der großen Giebelverglasung das Zentrum der Wohnung. Der verbleibende Teil der Galerie wurde mit einer neuen Treppe vom Vorraum aus erschlossen. Die darunterliegende Raumnische zeigt sich als gemütlicher Rückzugsplatz mit Lese-Liege und Kachelofen. Die zwei Wandscheiben, welche die drei Zonen Kochen, Essen, Wohnen gliedern, wurden bewusst hervorgehoben und mit einem grauen Strukturputz versehen. Durch die teilweise Entfernung der Galerie entstand ein heller, aussichtsreicher, großzügiger Raum im Zentrum der Wohnung.

Die gesamte Dachfläche wurde im Zuge der Umbauarbeiten gedämmt, die Fenster wurden allesamt ausgetauscht und gegen energieeffiziente Fenster ersetzt. Der Heizwärmebedarf konnte dadurch deutlich gesenkt werden. Die Fassade des alten Hofes wurde dabei nicht verändert. Dieses Beispiel zeigt somit auch, dass eine thermische Sanierung nicht auf Kosten der historischen Bausubstanz oder des Ortsbildes gehen muss.

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Daniel Hafele
Garberweg 10
6406 Oberhofen im Inntal
Österreich


+43 664 738 00 478
office@danielhafele.at

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